Testbericht Powerstation

Dienstag, 12. Juni 2018

Testbericht: OUTXE

Powerbank

 

 

Die OUTXE Solar Powerbank 24.000 mAh im Test

 

„Robust wie ein Held“ so bewirbt OUTXE (Outdoor Extreme Energy) seine nach IP67-Standard wasserdichte, staubfeste und stoßfeste Powerbank. Dank der Militär-Konstruktion sollen Herunterfallen und Stöße gegen den Fels kein Problem sein. Doch das eigentliche Highlight ist das 2 Watt Solarpanel, welches wohl stets Zugriff auf eine Notstromversorgung erlaubt.

 

Erster Eindruck

Mit einem stolzen Gewicht von über einem halben Kilo (550 g) und Stoßdämpfern aus umweltfreundlichen Silikonkautschuk, ist tatsächlich das erste was einem als Beschreibung einfällt: robust. Für diese Powerbank Stürze und Schläge gegen den Felsen wirklich kein Problem.

Die Anschlüsse sind durch Gummikappen sicher vor Wasser und Staub geschützt. Dank des Karabiners ist das Befestigen außen am Rucksack zum Laden der Powerbank kein Problem.

Im Lieferumfang enthalten sind: OUTXE Robuste Powerbank 24000mAh, Micro USB Ladekabel, Type-C Ladekabel, Karabiner und eine Bedienungsanleitung.

Wer bereits eine Powerbank besitzt, für den ist die Handhabung selbsterklärend.

Ebenfalls mit dabei ist eine festverbaute Taschenlampe. Diese verfügt über zwei Helligkeitsstufen sowie ein SOS-Signal, welches dank LED-Technik weithin sichtbar ist.

 

Bisherige Erfahrung

Der Hersteller verspricht, dass man sich eine Woche lang keine Gedanken darüber machen muss, wann die nächste Möglichkeit zum Laden des Smartphones kommt. Mit einer voll aufgeladenen Powerstation ließe sich z. B. ein iPhone 8 8,5 Mal laden.

Die Praxis gibt dem Hersteller Recht. Tatsächlich lässt sich auf einer einwöchigen Tour bequem das Handy (getestet mit einem iPhone 8) täglich laden. Nach sieben Tagen war die Powerstation nur halb leer. Allerdings hatte der Handyakku jeden Abend noch eine restliche Kapazität von 20 – 30%. Besonders begeistert hat uns die Schnellladung. So wird die Powerbank nun auch eifrig Zuhause zum Laden eingesetzt.

Erfreulich für uns ist auch, dass wir über ein verlängertes Wochenende auch zu Dritt mit einer Powerstation auskämen. Dies spart, zumindest bei demjenigen der den Recharger nicht trägt, Gewicht. ;-)

Wird die Powerbank über Sonne geladen, leuchtet ein grünes LED-Licht unter dem Solarpanel. Selbst bei leichter Bewölkung wird die Powerstation noch geladen. Das gefällt.

Mit dem Karabiner lässt sich die Powerstation bequem außen am Rucksack befestigen und kann so immer wieder etwas nachgeladen werden. Bei einer fünfstündigen Tour wären so immerhin 5% neue Energie gewonnen, sofern genügend Sonnenlicht auf das Panel gelangt.

Schade ist, dass das Solarpanel zum Laden der Powerstation selbst zu schwach ist. So würde es mit einer Leistung von 2 Watt 100 Stunden dauern, um die Powerbank komplett mit Sonnenlicht zu laden.

Daher sollte die Powerbank vor der Tour unbedingt über das Stromnetz geladen werden, um über eine volle Akkuleistung zu verfügen.

Inwiefern eine Notstromversorgung mit Hilfe des Solarpanels tatsächlich zur Verfügung steht muss noch getestet werden. Wir werden berichten.

Das Gewicht von einem guten halben Kilo kostet der Powerstation jedoch einige Punkte, denn gerade im Outdoorbereich zählt jedes Gramm. Allerdings liegt sie mit einer elektrischen Ladung von 24.000 mAh in diesem Bereich fast in der normalen Gewichtsklasse.

 

Vorteile:

- wasserdicht, staub- und stoßfest

- unterstützte Schnellladung

- zwei Geräte gleichzeitig ladbar

- hohe Kapazität

- LED-Taschenlampe mit SOS-Signal-Funktion

- sofern Sonne vorhanden: Notstromversorgung

 

Nachteile:

- hohes Eigengewicht

- Solarpanel zum Laden der Powerstation zu schwach

PEAKTURE_MUNICH

JACQUELINE l JULIA l MARC

EMAIL

info@peakture.de