Blog_Montblanc

Donnerstag, 2. März 2017

 

Neues Jahr, neue Abenteuer – Die Besteigung des Mont Blancs

 

Kaum hatte das Jahr 2017 begonnen, verplanten wir fast unsere gesamten Urlaubstage für Bergabenteuer. So geht es Ende März mit Schneeschuhen auf den Großvenediger, Ende April/Anfang Mai haben wir einen Klettergrundkurs beim DAV gebucht, im Juni beginnt die Hochtourensaison und damit für uns das erstürmen einiger leichter 4000er wie zum Beispiel dem Gran Paradiso.

Kaum hatte das Jahr 2017 begonnen, verplanten wir fast unsere gesamten Urlaubstage für Bergabenteuer. So geht es Ende März mit Schneeschuhen auf den Großvenediger, Ende April/Anfang Mai haben wir einen Klettergrundkurs beim DAV gebucht, im Juni beginnt die Hochtourensaison und damit für uns das erstürmen einiger leichter 4000er wie zum Beispiel dem Gran Paradiso. Endlich wollen wir auch das Thema Skitourengehen anpacken. Denn wir sind genervt vom Pistentrubel und ewigen Anstehen an den Liften. Wir sind auf dieses Projekt besonders gespannt, da wir eine gemischte Gruppe aus Snowboardern und einer Skifahrerin sind. Gerade für Boarder ist der Tausch von einem auf zwei Bretter doch eine große Herausforderung und keiner von uns beiden hat jemals auf einem Splitboard gestanden. Aber auch für Jacqueline, die bisher nur auf Abfahrtsski stand, wird Umstellung auf Tourenski bestimmt nicht so leicht werden. Wahrscheinlich purzeln wir den ganzen Tag nur in den Schnee und kommen nicht oben an.

 

Natürlich darf auch ein großes Sommerprojekt nicht fehlen. 2015 waren wir auf der Tour du Mont Blanc (http://peakture.de/bergtourenportal/tourmontblanc.html) unterwegs und haben den höchsten Berg Europas von allen Seiten angeschmachtet. Damals ist niemandem von uns in den Sinn gekommen, den Mont Blanc zu besteigen. Doch wir haben uns im letzten Jahr bergsporttechnisch immens weiterentwickelt und es stand daher ziemlich schnell für uns fest, dass wir dieses Jahr auf das Dach der Alpen möchten. Doch nur die Besteigung des Mont Blancs erschien uns etwas wenig für ein großes Bergabenteuer. Doch mit welcher Tour lässt sich die Besteigung des Mont Blancs am besten kombinieren? Die Antwort fand sich in einer Sonderausgabe der outdoor: Die Haute Route.

 

Die Haute Route ist der „Urahn“ aller Alpendurchquerungen und wird häufig im Winter als Skiroute begangen. In der Regel wird die Tour in Chamonix gestartet und endet in Zermatt. Doch auch im Sommer hat diese alpine Hochtour ihren Reiz und ein begehen von Ost nach West ist ebenfalls möglich. Für uns ist das ideal. Wir können also die Haute Route von Zermatt nach Chamonix wandern und im Anschluss von Les Houches über die Goûter-Route auf den Mont Blanc steigen. Eine einzigartige Kombination, die uns nicht nur technisch fordern wird, sondern auch an unsere Kondition höchste Ansprüche stellt. Denn die Begehung der Haute Route von Zermatt nach Chamonix bedeutet gleich zu Beginn einen harten Einstieg mit einem Aufstieg von über 1.500 hm. Für diese Tour sollte der Umgang mit Steigeisen und Eispickel absolut sitzen, auch die Gletscherspaltenbergung und die Orientierung im weglosen Gelände sind für die Begehung der Haute Route unerlässlich.

 

Wir wissen, dass wir für dieses Projekt noch dringend an unserer Kondition arbeiten müssen, daher läuft bei uns seit Beginn des Jahres das Fitness-Training auf Hochtouren. Ob Laufen oder Fitnessstudio, mindestens dreimal die Woche ist Sport angesagt. Im Idealfall machen wir noch eine Bergtour am Wochenende oder gehen Bouldern. Den ersten Dämpfer gab es jedoch bereits. Die arme Jacqueline wurde ständig von Erkältungen geplagt und musste immer wieder mit dem Training neu beginnen. Doch seit ein paar Wochen geht es wieder bergauf und so hoffen wir, dass in diesem Jahr vielleicht sogar ein Halbmarathon möglich ist.