Blog_Stierkopf

Dienstag, 13. Februar 2018

 

#Schneeschuhtag: Den Stier bei den Hörnern packen (1.558 m)

 

Spontane Entscheidungen sind doch oft die Besten. Nach unserem einwöchigen Winter- urlaub in den Zillertaler Alpen, ging es auch gleich schon wieder in das nächste Berg- abenteuer. Wir kriegen wirklich nicht genug von den Bergen. Der Faschingsdienstag bot sich einfach für uns und die Berge an. Nachdem Julia zum Freimachen verdonnert wurde, opferte ich mich freiwillig einen weiteren Urlaubstag einzulegen. Die Wettervorhersage mit neun Stunden Sonne bekräftige unser Vorhaben.

 

Da Julia unglücklich beim Snowboarden auf die Schulter gestürzt ist, entschieden wir uns für die sanfte Tourenvariante Schneeschuhwandern und wurden im Tourenportal bei OUTDOORACTIVE fündig. Der Rundweg über Vorderes, Mittleres und Hinteres Hörnle mit Finale auf dem Stierkopf gefiel uns sofort gut, insbesondere die entspannte Anreise mit der Bahn. Schnell wurde uns auf der Tour klar, dass wir nicht die einzigsten mit der Idee sind, dem Fasching zu entfliehen. Zunächst ging es über breite Hänge und mit jedem Höhenmeter nahm auch die Schneehöhe zu. Nach einem kurzen Stück durch den Wald erreichten wir die Hörnlealm, die leider keine Leckerereien für uns bereit hielt. Also musste doch das selbstgemachte Käsebrot herhalten.

Lange hielten wir es vor der Alm nicht aus, denn es wehte ein eisiger Wind und die Sonne verabschiedete sich langsam aber sicher. War nicht was von neun Stunden Sonne angesagt? Ein wehmütiger Gedanke an warme Kasspatzn kam nochmal kurz auf und dann ging es auch schon weiter, den zweiten Gipfel fest im Blick.

 

Das hintere Hörnle erreichten wir recht zügig, schafften es aber trotzdem nicht mehr Aussicht über das grandiose Panorama zu erhaschen. Dafür trafen wir dort die letzten Menschen auf der Tour für den restlichen Tag. Unser Rundweg führte uns östlich in Richtung Stierkopf, wo wir völlig allein in wilder unberührter Winterlandschaft mit beeindruckenden Wechten unterwegs waren. Die Entschädigung für die fehlende Aussicht war das allemal.

Viel zu lange brauchten wir für den Weg zwischen den beiden Gipfeln, da wir ständig Fotos machten. Dafür waren die Gipfelaufenthalte umso kürzer. Vom Stierkopf aus, hatten wir einen herrlichen Blick über die zurückgelegte Strecke, bevor es über den Meditationsweg im tief verschneiten Winterwald zurück nach Unterammergau ging. Eine lohnenswerte Tour, die wir gern nochmal mit Tourenski probieren.

 

www.outdooractive.com/de/schneeschuh/zugspitz-region/schneeschuhwanderung--stierkopf/3098947/

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